The Urban Unusuals: Smiley Baldwin aus dem Berlinale Film Berlin Bouncer

The Urban Unusuals: Smiley Baldwin aus dem Berlinale Film Berlin Bouncer
 
 

Den Name Smiley kennen in Berlin viele, denn der Türsteher ist aus der Berliner Partyszene nicht mehr wegzudenken: Seit Jahrzehnten ist er einer der Kuratoren des Nachtlebens der Hauptstadt und entschied jahrelang, wer abends mitmischen darf und wer eben nicht. In den Achtzigerjahren als Militärpolizist aus den USA nach Westberlin gekommen, war Smiley als Türsteher vor Clubs wie zum Beispiel dem Delicious Doughnuts in Mitte und wirkte so in der kulturellen Aufbruchszeit nach der Wende mit. Heute ist Smiley Leiter seiner eigenen Security-Firma und vermittelt Türsteher an kulturelle Ereignisse jeglicher Art.

Jetzt wurde er für den Film Berlin Bouncer des deutschen Regisseurs David Dietl mit zwei anderen bekannten Türstehern, Sven Marquardt aus dem Berghain und Frank Künster aus der King Size Bar, begleitet und gibt einen tieferen Einblick in das sonst so verschwiegene Milieu.

Im Interview sprechen wir mit Smiley über die Wandlung der Stadt Berlin, Orte der Ruhe und des Aufruhrs und darüber, was sein unu Scooter ihm ermöglicht – denn Smiley ist seit über drei Jahren vor allem mit unserem Scooter in der Stadt unterwegs.

 
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Im Film Berlin Bouncer finden wir heraus, dass Du in den 80ern mit dem Militär nach Westberlin kamst. Wie genau kam es dazu, dass Du anfingst als Türsteher zu arbeiten?

Ich hatte nie die Ambition im Sicherheitsgewerbe zu arbeiten – das heißt genau dort zu arbeiten, wo ich meine Freizeit verbrachte, sondern hat sich einfach so ergeben: zum entscheidenen Moment habe ich ein Angebot von den Betreibern der Mitte Bar bekommen, dort die Tür zu machen. Der Rest ist Geschichte.

Und wie genau hast Du David Dietl, den Regisseur des Films kennengelernt?

David habe ich über Daniel Best kennengelernt, er ist einer der führenden Köpfe von Jazzanova, Sonarkollektiv und legt auch als DJ auf. Daniel hat ein großes Netzwerk in der künstlerischen Szene. Da ich bei seinen Veranstaltungen an der Tür stand, blieb es nicht aus, dass ich die verschiedensten Künstler auch selbst kennengelernt habe. So habe ich dann auch David getroffen.

Deine Einstellung zum Job unterscheidet sich drastisch von der anderer Türsteher in der Stadt – sie spiegelt sich auch in Deinem Namen wider. Kannst Du uns Deine Philosophie, ein Türsteher zu sein, erklären?

Im Nachhinein ist es eine Frage, die ich mir auch oft selbst gestellt habe: „Wenn ich in dieses Metier einsteige, bringt es mich nicht weiter, wenn ich das gleiche Produkt bzw. die gleiche Art und Weise habe, wie es die Jungs an den anderen Türen der Clubszene in der Stadt zeigen. Also habe ich mich für das Gegenteil entschieden. Das heißt positiv, respektvoll, freundlich aber bestimmt zu sein und den Gästen trotz der Einlassverweigerung ein gutes Gefühl mit auf dem Weg zu geben. Also Smiley on Steroids.

 
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In Berlin Bouncer erhalten Zuschauer einen Einblick in Deine Arbeit im aufregenden Berliner Nachtleben - wo findest Du etwas Ruhe?

Ich verbringe meine freie Zeit mit den Menschen, die mir etwas bedeuten. Und ich lese viel.

Du hast gesehen, wie sich Berlin in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert hat, was auch eines der Hauptthemen des Films ist – was ist es, das Du noch an der Stadt schätzt und was vermisst Du, das vielleicht mittlerweile verschwunden ist?

Ich habe an Berlin immer die kreative Kraft zu schätzen gewusst und so wie es aussieht, bringt die Jugend immer wieder neue Impulse. Ich hoffe, dass diese Kreativität nicht von wirtschaftlichen oder politischen Interessen gelenkt wird und die Kunst kein Opfer des Kommerzes wird.

Welche Orte in Berlin inspirieren Dich am meisten?

Da wir in ganz Berlin agieren, werden wir auch immer überrascht, dass es in vermeintlich unaufgeregten Ecken der Stadt vor Kreativität nur so strotzt und sich die Stadt dadurch immer wieder neu in ihrer Einzigartigkeit bestätigt. Heute Neukölln, morgen Moabit, dann wieder Weißensee usw. usw. Also kann ich sagen, dass mich Berlin als Ganzes inspiriert.

Im Film fährst Du oft mit Deinem unu Scooter durch die Stadt. Warum hast Du Dich für einen unu Scooter als Dein Fahrzeug entschieden?

Die Möglichkeit mich ganz ohne Abgase oder Lärm zu verursachen durch die Stadt zu bewegen, das schöne Design (schwarz steht mir einfach) und natürlich schnell und ohne das leidige Parkplatzproblem am Abend von A nach B zu kommen. Wie der Zufall es wollte,  hatte ich einen Auftrag von Arun Markus vor ca. vier Jahren, bei dem der Roller vorgestellt wurde und ich „verliebte“ mich auf den ersten Blick in diesen Roller.

 
 
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Wie hat Dein Roller Deinen Tagesablauf verändert? Und was kannst Du jetzt damit erreichen?

Wenn es das Wetter erlaubt, benutze ich wirklich überwiegend den Roller. Dadurch spare ich Zeit, Benzin und ich erlebe die Stadt anders – à la mittendrin und nicht nur dabei.

Gibt es Orte, die Du jetzt häufiger besuchst, weil Du sie mit Deinem Roller leichter erreichen kannst?

Meine Anfahrtszeit zu den Aufträgen ist wesentlich kürzer und bei kurzfristigen Anfragen bin ich schneller vor Ort. Also alles im allem bin ich flexibler geworden – sowohl privat und beruflich.

Danke, Smiley Baldwin, für dieses spannende Interview.

Zum Anlass des Kinostarts von Berlin Bouncer verlosen wir in Deutschland 3x zwei Kinokarten für Dich und eine/n Freund/in. Und so geht’s: Folge uns und Berlin Bouncer auf Instagram und hinterlasse einen Kommentar auf diesem Instagram Post. Die drei Gewinner werden via Instagram Nachrichten am 11.04. informiert.*


* Teilnahmebedingungen:

Veranstalter:

Veranstalter des Gewinnspiels ist die unu GmbH, Tempelhofer Ufer 17, 10963 Berlin, Deutschland

Teilnahmeberechtigung:

Teilnahmeberechtigt sind Personen, die bei der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Mitarbeiter des Veranstalters sowie deren in ihrem Haushalt lebende unmittelbare Angehörige (Ehepartner, Eltern, Kinder) sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von dem Erwerb von Waren oder Dienstleistungen.

Aktionszeitraum und Spielanleitung:

Der Teilnahmezeitraum beginnt am 03.04.2019 00:00 Uhr MEZ und endet am 10.04.2019 24:00 Uhr MEZ.

Die Teilnahme erfolgt durch das Hinterlassen eines Kommentars auf diesem Instagram Post (LINK), sowie dem Folgen von @unu und @berlinbouncer auf Instagram. Jeder Teilnehmer darf nur ein Mal teilnehmen. Dies gilt auch, wenn er mehrere Instagram-Accounts hat.

Gewinn:

Der Gewinner erhält zwei Kinokarten für den Film Berlin Bouncer. Die Freikarten sind in allen regulären Vorstellungen ab dem 11.04.2019 in allen deutschen Kinos, ausgeschlossen der Kinos der CineStar-Gruppe, einlösbar. Dies gilt nicht bei ausverkauften Vorstellungen. Befindet sich der Film nicht mehr im Kinoprogramm, besteht kein Anspruch auf Ersatzleistung. Die Auszahlung des Eintrittspreises oder der Verkauf dieser Freikarte ist nicht gestattet.


Ermittlung und Bekanntgabe des Gewinners:

Die Ermittlung der drei (3) Gewinner erfolgt am 11.04.2019 unter allen Teilnehmern, die einen Kommentar bis zu diesem Zeitpunkt hinterlassen haben, nach dem Zufallsprinzip durch einen Zahlengenerator.

Die Gewinner werden bis zum 12.04.2019, 18:00 Uhr per Instagram Nachricht über ihren Gewinn informiert und aufgefordert, den Veranstaltern für den Erhalt des Gewinns ihren Namen, ihre postalische Adresse und ihre Telefonnummer mitzuteilen. Die Gewinner müssen sich bis zum 15.04.2019, 12:00 Uhr beim Veranstalter melden. Andernfalls verfällt der Gewinn und die Veranstalter sind berechtigt, den Gewinn nicht zu vergeben.


Datenschutz:

Soweit im Rahmen des Gewinnspiels personenbezogene Daten (Name, Nachname, Geburtsdatum, postalische Adresse, Email Adresse) von Teilnehmern erfasst werden, werden diese von den Veranstaltern ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erhoben, verarbeitet und genutzt. Die Daten werden absolut vertraulich behandelt.


Haftungsausschluss:

Die Verantwortlichkeit der Veranstalter für missbräuchliches Verhalten eines Teilnehmers, insbesondere Beleidigungen oder falsche Tatsachenbehauptungen am Gewinnspiel ist ausgeschlossen.

Abgesehen von der Haftung im Rahmen des Produkthaftungsgesetzes, der Haftung für vorsätzliche oder grob fahrlässige Handlungen sowie für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, übernehmen die Veranstalter lediglich die Haftung für die Verletzung einer Kardinalpflicht. Kardinalpflichten sind diejenigen Pflichten, deren Erfüllung die Ausführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und deren Beachtung der Teilnehmer üblicherweise erwarten kann. Im Falle leichter Fahrlässigkeit ist der Schadensersatzanspruch des Teilnehmers auf den Schaden begrenzt, der sich in der Regel im Rahmen der Durchführung dieser Art von Verträgen ergibt.

Die Veranstalter behalten sich im Falle regelwidrigen Verhaltens eines Teilnehmers vor, diesen vom Gewinnspiel auszuschließen.

Ausschluss des Rechtsweges:

Diese Teilnahmebedingungen unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Veranstalter behalten sich im Falle regelwidrigen Verhaltens eines Teilnehmers vor, diesen vom Preisausschreiben auszuschließen. Die Veranstalter sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.